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Spielmannszuges Borgholz

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Geschichte der Musikstücke und Märsche des Spielmannszuges Borgholz 1926 (PDF)

Coburger Marsch

Er wurde vom Bruder des berühmten österreichischen Komponisten Joseph Haydn, Michael Haydn, im 18. Jahrhundert komponiert und hieß ursprünglich Nationalmarsch. Der Marsch war als festliches Stück geplant und aufgrund seines langsamen Tempos als Soldatenmarsch eigentlich nicht geeignet. Dennoch wurde er 1817 als langsamer Marsch I, 27 in die preußische Armeenmarschsammlung aufgenommen.
Bis heute ist er in der Sammlung Präsentiermärsche belassen, obwohl er in die Gruppe der Kavalleriemärsche gehört. Seine Verbindung zum Prinzen Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld brachte ihm um 1800 den Namen "Marsch des Prinzen von Coburg" ein. Er war neben dem Parademarsch Erbprinzessin Charlotte von Sachsen-Meiningen und dem Trabmarsch nach Motiven des Ballet "Fantaska" einer der 4 Regimentsmärsche des Kürassierregiments Graf Gessler (Rheinisches) Nr. 8.
Der Coburger Marsch ist seit 1986 der Marsch des Panzerbataillons 344.