Brucker Lager Marsch
von Johann Nepomuk Král (HM II, 154)
Feldzeugmeister Benedek war - vor und nach der Schlacht von Königgrätz - derart hochgeschätzt, dass ihm vier Märsche gewidmet wurden.
Einer davon ist der Marsch der Mittelstufe "Brucker Lagermarsch".
Komponiert wurde dieser Marsch von Militär- und Zivilkapellmeister Johann Nepomuk Král (geb. 14.09.1839 Mainz/D, gest. 01.01.1896 Tulln/A).
Benedek hatte (ebenso wie Feldzeugmeister Mollinary) eindringlich und wiederholt die Anlage eines Truppenübungsplatzes gefordert, der groß genug für Brigadeübungen sein sollte.
Er hatte dafür sogar Bruckneudorf vorgeschlagen.
1866 (allerdings nach Königgrätz) wurde das Brucker Lager tatsächlich angelegt. Es erhielt im Bundesheer der Zweiten Republik den Namen Benedek-Kaserne.
Benedek warnte vergeblich:
- "Einsparungen haben ihre Grenzen, welche ungestraft nicht überschritten werden dürfen!"
- "Die ewigen Änderungen im Gefüge der Truppen machen aus der Armee ein Stück- und Flickwerk!"
- "Unter dem legalen Vorwand von Sparmaßnahmen könnten Angriffe gegen den Bestand und die volle Brauchbarkeit der Armee selbst verborgen sein!"